15. September 2012

Krankenhausaufenthalt auf Koh Samui - Teil 2

Copyright Bangkok Hospital

Ich hatte mich also entschieden in das Bangkok Hospital zu gehen. Das ist keine 5 Minuten mit dem Moped von meinem Zuhause entfernt. Schon die Zufahrt mit dem vielen Grün ist ziemlich imposant aber innen in der Eingangshalle kommt man sich eher wie in einem Hotel denn einem Krankenhaus vor. Beruhigend...

Ambulante Aufnahme
Die Aufnahme zu einer Untersuchung oder Behandlung läuft hier in jedem Krankenhaus ziemlich ähnlich ab. Zunächst geht man zur Rezeption! und gibt an was man denn möchte. Dann kommt es wie es kommen muss, man muss ein Formular ausfüllen, den Reisepass zum kopieren vorlegen und die Versicherungskarte oder -Police vorlegen. Und seine Krankengeschichte zum besten geben. Egal wie es einem geht. Aber die Mädels mit ihren bunten Blusen gestalten das so zuvorkommend wie es geht. Dann geht es zu der obligatorischen "Erstuntersuchung", Blutdruck, Temperaturmessen, Gewicht und nochmal die Krankengeschichte. Im Bangkok Hospital geschieht das im OPD Department (Ambulanz) einem räumlich abgetrennten Bereich. Was durchaus nicht üblich ist. Dann ging es bei mir in einen anderen Bereich auf der anderen Seite der Halle. Keine 5 Minuten später sass ich einem jungen Arzt gegenüber und erzählte meine Krankengeschichte, nicht das letzte mal für den Tag. Nach kurzer Untersuchung und ein paar Rückfragen sagte der Arzt nur "Das müssen wir Röntgen". Ich solle kurz drüben im OPD warten. Willkommen im Bangkok Hospital.

Untersuchung
Kaum dort angekommen kam auch schon der Alptraum der mich die nächsten Tage verfolgen sollte, Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut. Dazu bekommt man so einen leuchtenden Clip an den Finger gesteckt und ein, in diesem Fall tragbares, Messgerät ermittelt den Wert. Mein Gott das ist ja viel zu wenig, wir brauchen einen Rollstuhl! Alles lamentieren und reden half nichts, keine Minute später sass ich in einem solchen. Mir ging es ja wirklich nicht gut aber das empfand ich denn doch leicht übertrieben. Aber Sicherheit geht hier wohl vor. Man stelle sich vor ich falle hin oder es passiert sonst was und das Krankenhaus muss dafür zahlen, Das geht nun garnicht. Hier zahlt nur einer, der Patient.
Genau und deshalb kam auch bevor es zum Röntgen ging ein netter junger Mann mit einem Formular und dem Hinweis das das Röntgen 1000 Baht kosten würde und ich unterschreiben müsste um die Kosten anzuerkennen. Man wird hier also bevor die Kosten anfallen informiert, das dies so ist und wieviel es ist. Das schafft vertrauen...
Das Röntgen selbst ging flott, freundlich und sehr profesionell von statten. Keine 15 Minuten und ich war mit dem Bild und Rollstuhl wieder im OPD. In meiner elektronischen Krankenakte war das Bild, wie alle folgenden Daten und Untersuchungsergebnisse, auch schon. Richtig gelesen hier im Bangkok Hospital wird die Krankenakte elektronisch geführt, bis auf die wohl notwendigen Formulare die eine Unterschrift des Patienten benötigen.
Keine weiteren 10 Minuten später sass ich dem Arzt gegenüber, der mich die nächsten Tage betreuen sollte. Relativ jung, sehr gut englisch sprechend und kompetend. Das war gleich mein erster Eindruck. Ich wurde umfassend informiert, was ich hätte und das wg. des Röntgenbildes und den atypischen Symptomen er noch mal ein oder 2 Spezialisten zu Rate ziehen müsste. Es wäre aber unerlässlich 2 bis 3 Tage im Krankenhaus zu verbringen. Mit der gestellten Diagnose war das auch für mich verständlich.
Ok, ich solle kurz warten, dann würde man mich für die stationäre Aufnahme fertig machen und gleich ein bisschen Blut zapfen zu weiteren Analysen.

Weiter gehts in Teil 3...

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