13. September 2012

Verlängerung der Aufenthalterlaubnis um 1 Jahr


Heute war es wieder einmal soweit, eigentlich erst am 16.09. aber das ist ein Sonntag und somit muss man halt vorher diese Prozedur machen, es stand meine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis um 1 Jahr an. Oft auch fälschlicher Weise als Jahresvisum bezeichnet.
Als Grundlage dient ein Non-Immigrant Visum, das eben unter bestimmten Voraussetzungen immer um 1 Jahr verlängert werden kann. Siehe auch hier.

Vorausetzung ist ein Einkommen, Rente usw., von mind. 65000 Baht/Monat oder ein gut gefülltes thailändisches Bankkonto. Ich mache das mit letzterem.
Das Guthaben muss zum Zeitpunkt der Verlängerung 3 Monate auf dem Konto sein und von der Bank in einem tagesaktuellen "Statement" bestägigt werden. Also geht es erstmal mal morgens zur Bank. Die Wissen schon was gemeint ist und erledigen das ganze für Schlappe 200 Baht Gebühren. Dafür, das das Schreiben so lange dauert, heute mal so um die 40 Minuten, ist das echt günstig. Ich frage mich seit 3 Jahren wieso die immer einen Ordner rausholen, das Musterschreiben noch einmal, mit den aktuellen Namen und Kontoinformationen, in den Computer eintippen und tausende Fotokopien machen. Das nervt ungemein. Aber, immer lächeln und so tun als ob das einem gar nichts ausmacht. Und nach der endlosen Wartezeit das Sorry der Bearbeiterin mit einem fröhlichen Mai pen rai kontern.

Dann kann es endlich losgehen und man kann nach Nathon, auf der anderen Seite der Insel, zur Immigration düsen. Man sollte doch deutlich vor der obligatorischen Mittagspause dort sein und seine Papiere abgegeben haben. Ich war heute um 10:50 Uhr dort aber es war wie so oft die letzten 2 Jahre brechend voll.
Da konnte ich froh sein nach 15 Minuten Wartezeit in den "Conference Room" eingelassen zu werden. Dort waren eigentlich nur ein Immigrationbeamter in Zivil, der in Ruhe Zeitung las und nebenbei ein paar Formualre unterschrieb und eine wahrscheinlich von einem Hotel beauftragte Angestellte die wohl nicht weniger als 50 Jahresverlängerungen für alle möglichen südostasiatische Nationalitäten dabei hatte.
Die wurden denn auch vorab in Bar bezahlt. Das heisst es wurde eiftig Geld gezählt. Nicht nur einmal ...
Danach wurde ich noch einmal nach meinem Anliegen gefragt und der für meine Art Visa zuständige Mitarbeiter gerufen. Man kennt sich ja nach 3 Jahren und ein paar Smalltalks ganz gut und so war die Prüfung meiner Unterlagen schnell erledigt.
Es war 11:45 Uhr. Noch vor der Mittagspause geschafft... Ich solle um 14:00 Uhr wieder kommen. Auch das kennt man aus der letzten Zeit. Also ab nach Nathon zum Essen und einem (wirklich) guten Kaffee geniessen und ein bisschen Shopping. Eine neue Hose stand an und bei ca 120 Baht Ersparnis im Vergleich zu Chaweng schlägt man gerne zu, wenn man schon mal da ist. Dann noch ein bisschen ins Grüne Richtung Hin Laad Wasserfall und zurück zur Immigration.
Natürlich war wieder ein bisschen Warten angesagt aber man trifft eigentlich immer jemanden mit dem man ins Gespräch kommt. Dann endlich der Aufruf und Entgegennahme des Passes, bezahlen und nichts wie weg. Nach einer gemütlichen Zigarette natürlich.

In Nathon musste ich noch einmal einen Zwangsstop, wg. Regens einlegen. Aber dann ging es ab nach Hause. So bekommt man hier auch seine Tage herum...

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