13. Dezember 2012

Blackout auf Koh Samui - Der Tag danach

Allen Gerüchten zum Trotz, morgens am 07.12.2012, bei uns gegen 4:00 Uhr, war der Strom wieder da. Und das nachhaltig. Das Internet brauchte noch ein bisschen Zeit aber gegen Mittag lief auch das wieder problemlos.
Ich machte mich denn auch sogleich daran bei diversen thailändischen und deutschen Zeitungen im Internet nachzusehen was denn da so geschrieben wurde. Evtl. steht ja irgendwo der Grund des Blackouts.
Aber weit gefehlt, ausser Vermutungen gab es nichts konkretes, zunächst einmal. Bild, Spiegel und diverse Tageszeitungen berichteten vorrangig über die "katastrophalen" Zustände auf der Insel und einer massenflucht der Touristen von der Insel. Zu tausenden sind sie abgereist die Touristen. Nur wie? Sind die, die auf den Fähren und in den Fliegern keinen Platz mehr bekommen haben (von seiten des Tourismusverbandes Samui wird immer beklagt, das es zu wenig Kapazitäten gibt alle Urlauber hier her zu bringen) geschwommen?
Zu Essen gab es wohl auch nichts. Von der Einrichtung mobiler Küchen war die Rede. Und das hier, wo es an den Hotspots alle 2 Meter eine Garküche gibt, die ihre leckeren Sachen anbietet.
Und dann der Verdienstausfall den die Tourismusbranche erlitten haben soll. 12 Milliarden, 10 Mrd. 1,2 Mrd. 20 Million Baht? Naja, Hauptsache man hat seine Schlagzeile auch wenn man nur "abgeschrieben" hat.
Hier ein Artikel der Zeitung The Nation aus Thailand. Besonders Interessant die Berechnung des Verlustes für die Tourismusbranche hier auf Samui.

Wie auch immer, es musste etwas zu Essen etc. eingekauft werden. Also raus ins Leben, im wahrsten Sinne des Wortes. Als wäre nichts gewesen gingen alle ihren Geschäften und sonstwas nach. In den 7/11 und Family Marts wurde aufgeräumt und ausgemistet (die hatten ja durchgehend keine Notstromgeneratoren).
Es ist immer wieder bewundernswert wie die Thais mit solchen Situationen umgehen. Da sollten wir Farangs uns die ein oder andere Scheibe abschneiden. Und die waren (oder sind wieder) reichlich vorhanden.
Also wieder business as usual.

Kommentare:

  1. Hi Jo, Ursache war ein 30 Meter langes überhitztes Teilstück des Unterwasserstromkabels vor Lipa Noi.
    PS: Die Info habe ich geklaut. Ganz dreist einfach rauskopiert bei Samui WebTV. Hoffentlich werde ich jetzt nicht von Enzo verklagt. :)
    Bei uns im Nachbarort hat letzte Woche jemand einen Verteilerkasten umgefahren. Fersehgucken ging nicht mehr. Die haben einen halben Tag gebraucht, um das wieder hinzubekommen. Wenn man bedenkt, was für ein Aufwand es ist, ein Unterwasserkabel zu reparieren, (erstmal die Ursache finden, Ingeneure aus BKK einfliegen lassen, die eigentlichen Arbeiten) ...da waren die Thais für mein Empfinden recht schnell.
    Wünsche dir ein erholsames, schreibtischfreies Wochenende.
    LG Sandy

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    1. Hallo Sandy,
      das habe ich auch gehört bzw. gelesen. Ursachenforschung ist eine Sache aber viel wichtiger war es, mit Hilfe von Farang-Ingeneuren, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben und den selbigen für einige Bereiche des Tourismus hier zu begrenzen. Und das haben die ja ganz gut hinbekommen. Unser einer mag damit mittlerweile ganz gut umzugehen aber nicht die Touristen. Für die soll es ja die schönste Zeit im Jahr sein!! Und da haben jetzt die Verantwortlichen für die Peakseason erstmal vorgesorgt (Mobile Stromgeneratoren rund um die Insel). Aber was passiert danach? Wohl das selbe wie die letzten Jahre. Nicht viel befürchte ich...
      Trotzdem: Living!Samui B-))
      Ein schönes Wochende auch dir.
      LG Jo

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