23. Juli 2012

Mitten im (Nacht-)Leben von Chaweng


Vor 2 Tagen, Samstag, war wieder einmal Walkingstreet Tag. Ein Freund von mir arbeitet mittlerweile für einen Barbesitzer und Importeur europäischer Spezialitäten dort und so waren wir erstmal zu dritt dort. Ein weiterer Freund kam etwas später und erzählte er sei nun Strohwitwer (vielleicht auch dauerhaft) und das gelte es zu feiern. Gesagt getan. Nach ein paar Bieren und Cocktails war die Stimmung schon sehr ausgelassen und es wurde der Vorschlag gemacht doch nochmal durch die Bars der nahe gelegenen Soi Reggae zu machen. Die Strasse heisst so weil im letzten Drittel derselbigen die Diskothek Reggae Pub liegt.
Ich war ja erstmal nicht so begeistert. Das könnte nämlich bis in den nächsten Morgen gehen. Aber was solls, das mache ich ja nicht jeden Tag.
So voll, wie auf dem obigen Bild, war es allerdings nicht. Das Bild ist vom 22. Geburtstag des Reggae Pub im letztes Jahr. Aber auch das ist eher die Ausnahme. Seit dem ich hier lebe geht es jedes Jahr abwärts mit den Besucherzahlen in diesem "Rotlichtviertel" und auch mit denen im Reggae Pub.
Im Prinzip gibt es in Chaweng 2 "Hotspots" für das Nachtleben. Die schon erwähnte Soi Reggae und die Soi Green Mango rund um die Diskothek Green Mango. Das Green Mango mag ich und viele meiner Freunde eigentlich nicht so sehr. Das ist eher das Revier der 20 bis 30 jährigen. Allerdings auch günstiger gelegen nahe der Beachroad. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Das immer weniger Leute sich in die Bars "verirren" liegt einfach gesagt am Wandel der Urlauber, die hierher kommen. Wir Europäer haben einen relativ geringen Anteil am Urlauberkuchen. Immer mehr Chinesen, Südkoreaner, Taiwanesen, Japaner, Araber, Inder, Russen usw. kommen auf die schöne Insel hier. Und die kommen in Gruppen, Familien oder Pärchen. Die haben null Interesse an der Barszene auf Samui.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass die volle Aufmerksamkeit der Mädels, die in den Bars arbeiten, auf den wenigen liegt die dort durchfahren.
Nachdem dann klar ist, dass wir schon etliche Jahre hier leben und einfach nur einen schönen Abend haben möchten ist dann auch klar "was geht". Nämlich ein Bier trinken und Billard spielen.
So gegen 24:00 Uhr sind wir dann noch ins Reggae gelaufen, war ja nicht mehr weit. Ich hatte schon gehört, dass dort eine Band aus Jamaika jeden Abend auftritt. Und die sind echt gut und ein Besuch im Reggae ist wirklich zu empfehlen.
Leider habe ich kein aktuelles Foto von diesem Abend. Dieses hier ist von der "Vorgängerband" am Silvesterabend 2011/2012.



Kommentare:

  1. Hi Jo, weißt du zufällig, was so eine Bardame für einen Stundenlohn hat? Ob die Mädels wohl preiswerter sind, als die Sprachlehrerinnen auf Samui? Wenn die Mädels in den Bars inzwischen nicht mehr so viel zu tun haben wie früher....Meinst du, man könnte sich eine Bardame für`s Sprachtraining buchen?
    Gruß Sandy

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  2. Hallo Sandy, Stundenlohn? So etwas gibt es hier nicht. Wenn überhaupt bekommen die Mädels ca. 300 Baht p.T. Aber es ist eher so, dass es freie Unterkunft und Essen gibt. Das "Taschengeld" müssen die sich dann anderweitig verdienen :-))
    Man kann mit Sicherheit einiges bei den Mädels lernen aber die Thaisprache wohl eher nicht :-)))

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